Bier in seiner schönsten Form…

Es war mal wieder der 17.März und im Kellerregal fand sich eine Flasche Guinness (deren Inhalt noch nicht so alt war, dass ich sie nur noch im Sommer zum Bau einer Nacktschneckenfalle hätte verwenden wollen). Ausserdem war ein Sonntagsbesuch bei den Eltern geplant – es drängte sich also praktisch die Verarbeitung in Törtchen förmlich auf. Die Rezeptsammlung schlug folgende Ingredienzen vor:

125 ml Guinness

125 g Butter

130 g Mehl

40 g Backkakao

180 g Zucker

1 TL Natron

70 ml Saure Sahne

1 Ei (gross)

1 TL Vanilleextrakt

Zunächst muss die Butter geschmolzen werden. Ich stelle sie dazu in einem hitzefesten Gefäss in den Backofen, während dieser vorheizt. Wenn sie flüssig ist, mische ich das Bier darunter. Kühlt sie gleichzeitig ab.

Währenddessen schlage ich das Ei mit dem Zucker schaumig, tröpfele dann den Vanilleextrakt dazu und gebe zum Schluss die Saure Sahne und die Bier-Butter-Mischung hinein.

In einem anderen Gefäss mischt man – ganz klassisch – die trockenen Zutaten, sprich Mehl, Natron und den Kakao. Gut durchrühren, damit es nachher keine Kakaoklumpen im Teig gibt.

Die pulvrigen Zutaten gibt man dann (Achtung, lungengängige Partikel mit Hustengefahr!!) langsam in die Eier-Zucker-Sahne-Mischung und rührt sie kurz durch, bis sich alles gut verbunden hat.

Den Teig füllt man dann entweder in Muffinförmchen (achtung, nicht zu voll machen, sonst bäckt der Teig über und saut alles ein) und bäckt es bei 150° ca 25 min.  Ich habe für die Fotomodelle eine andere Backform genutzt, die zylinderförmige Törtchen macht.

Für die Frischkäsecreme auf den Törtchen braucht ihr folgende Zutaten:

75 g Butter

120 g Frischkäse (Rahmstufe)

+/- 500 g Puderzucker (gesiebt)

Ihr gebt zunächst die Butter (weich, wirklich superweich, aber nicht flüssig) und den Frischkäse gemeinsam in den Mixer. Am besten vermengt sich das mit so einem “paddle attachment” wie die Engländer sagen. Bei Bosch heisst das “Absolut Rührbesen”. Da sich Butter (Fett) und Frischkäse (Wasser) nicht so wirklich miteinander verbinden, kommt hier der Puderzucker ins Spiel. Den gebt ihr löffelweise dazu, bis das ganze wirklich geschmeidig aussieht. Nicht verzagen, das kann schon mal 5 bis 7 Minuten dauern, daher ist es auch voll praktisch, wenn man einen Standmixer hat und nicht die ganze Zeit wie ein Oktopus mit Mixer, Schüssel und Löffel gleichzeitig hantieren muss. Wenn es fertig ist, hat die Creme eine schöne gleichmässige Konsistenz und die Farbe ist eher so ein Elfenbeinweiss.

In der Zwischenzeit sind auch die Muffins abgekühlt und ihr könnt sie mit dem Frosting verzieren. Entweder benutzt ihr dazu dann einen Spritzbeutel mit einer Tülle oder ihr streicht das Frosting einfach mit einem Messer auf. Das gibt dann nicht so hübsche Effekte, schmeckt aber genauso gut.

Man kann dazu Kaffee trinken (im Partnerlook dann einen Cappuccino)

Unser oberster Muffintester hat sich ebenfalls von dem guten Aussehen und leckeren Duft des Backwerkes überzeugt: