Tempus fugit… Oder: So schnell verfliegen 18 Jahre

Nichte Nr 2 feierte dieser Tage ihren 18. Geburtstag. Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Unglaublich, dass das Kind schon volljährig ist, während die Verfasserin dieser Zeilen seit Jahren verzweifelt versucht, über die magischen 29 hinauszukommen. Es will einfach nicht gelingen.

Ich hätte genug Bildmaterial gehabt um mich an dieser Stelle bis ans Ende meiner Tage unbeliebt zu machen (ihr wisst was ich meine – drolliges kleines Baby auf Plastikbärenfell und ähnliche), aber da mir der Frieden innerhalb der Familie sehr am Herzen liegt, verzichte ich schweren ebensolchens auf die Verletzung des Rechtes am eigenen Bild (es lebe die DSGVO!!!) und beschränke mich darauf, den zu diesem Anlass von mir mit LIebe und Schokolade gefertigten Geburtstagskuchen zu präsentieren.

Tadaaaa…..

Der Teig ist das bewährte Rezept, das auch schon in der Hochzeitstorte mit seinem schokoladigen Charakter punkten konnte. Diesmal habe ich mich aber für violett statt rosa entschieden und statt Himbeeren Brobeeren verarbeitet

 

Die oberste Lage Füllung ist übrigens keine Buttercreme, sondern Brombeergelee. Da ich gefrorene Brombeeren verwendet hatte, war nach dem Auftauen noch ein guter halber Liter Saft übrig. Den habe ich mit Brombeerlikör verdünnt 🙂 und ihn mit Gelatine angerührt. Obendrauf hab ich noch eine Schicht Schokolade ausgegossen und darin dann die Deko versenkt. Das Grünzeugs ist übrigens Minze aus dem Garten in Bad Rauni. Und die kleinen lila Blüten sind auch Minze. Katzenminze. Soll ja schliesslich jedes Familienmitglied Spass am Kuchen haben, nicht wahr?