Halloween Baking Frenzy 2018

Seit diesem Jahr ist HALLOWEEN endlich ein offizieller Feiertag in der selbsternannten schönsten Stadt der Welt (direkt nach Paris, Oppenheim und Bad Harzburg) und den Anrainerländern und  -stadtstaaten. Das ist toll. Nicht so toll war der Wochentag – ein Mittwoch. Und wie wir alle seit dem Sams wissen, ist der Mittwoch in der Mitte der Woche. Irgendwie ungünstig gelegen. Eine wilde Party war auch nicht in erreichbarer Sicht, und nachdem ich meine Freundin A. glaubhaft davon überzeugen konnte, dass sie wirklich nicht arbeiten gehen muss, hatten wir uns auf Mädelsabend mit Sushi, Sekt und Sudelfilmen verständigt.

Und Backen. Backen wollten wir auch noch. Als lieb gewonnene Feiertagstradition hat sich in den vergangenen Jahren eingebürgert, Gebäck an Menschen zu spenden, die an diesem Tage über das Wohl der Bevölkernung wachen. Das Motto könnte man also kurz mit “HWTfW31” beschreiben. Das ist ein Insider, aber aus Diskretionsgründen kann ich nicht weiter ins Detail gehen.

Trotz des Genusses von Weisswein und Sekt (wobei letzterer als Aperol Spritz mit Orangen drin eher ein Beitrag zur gesunden Lebensführung anzusehen ist) und der fortgeschrittenen Stunde haben wir in gemeinsamer Anstrengung in meiner flauschigen Küche (auch das ist ein Insider, aber weil hier von Essen die Rede ist, kann ich auch das nicht weiter vertiefen) den Teigling gebacken. Als echter Halloweenie hat Frau natürlich auch dafür die passende Backform parat.

 

Wenn das Ding dann fertig ist, kann man sich bei der Deko so nach Herzenslust ausleben. Wir haben den Teigling noch einmal quer durchgeschnitten und mit fluffig aufgeschlagener Ganache gefüllt. Die Seiten wurden ordentlich mit schwarzem Zucker abgepudert. Die Knochen haben wir mit orangefarbenenen Candy Melts nachgezogen. Am meisten Spass hat uns die Implantologie von Zähnen und Augen gemacht, nur noch knapp getoppt von der OP am offenen Hirn.

Bei den Cupcakes haben wir uns für Saures entschieden, nachdem der Leichnam  eher süss war. Als Grundteig diente ein Basic Rührteig, bei dem ich allerdings einen Teil des Zuckers mit Zitronengelee ersetzt habe. Der Sprotz für obendrauf war – mal wieder  *langweiliiiiig* 🙂 mein Italien Meringue Lemon Jelly Fluff ( wie der Name schon sagt, auch wieder mit Zitronengelee… jaaa, hier werden keine Gefangenen gemacht, hier wird alles verbraucht). Auf die Deko hab’ ich mich schon seit Wochen gefreut, seit ich sie gekauft habe – Fruchtgummiaugen!!! Und um es ganz creepy zu machen, sind manche von denen noch gefüllt, und wenn man reinbeisst, läuft das flüssige Innere raus. Gei*** Sch***, sag’ ich euch.